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23.September.2011

Ramadan-Grußbotschaft 2011 des Präsidenten der IGGiÖ

 

Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
Liebe Schwestern und Brüder!
Mit dem heutigen Tag geht der Fastenmonat Ramadan zu Ende.

 

Damit endet auch eine Zeit, in der sich die Fastenden intensiv mit Gebeten, Enthaltung, Besinnung, Humanität und Solidarität beschäftigt haben und dadurch verschiedenen Herausforderungen ausgesetzt waren.

Die diesjährigen, langen und heißen Ramadan-Tage haben wir mit Geduld gefastet und uns durch zahlreiche Iftar-Einladungen und soziale Veranstaltungen gegenseitigen Respekt und Hochachtung stärkend entgegen gebracht. Somit hatten wir die Gelegenheit auch viel Zeit miteinander zu verbringen und uns näherzukommen. In der Hoffnung auf eine nachhaltige Wirkung der Vertiefung mit den erwähnten Tugenden während des Monats Ramadan, wünsche ich im Namen der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich allen Muslimen ein gesegnetes und frohes Ramadanfest.

Ich hoffe auch, dass das Ramadanfest nicht nur den Muslimen, sondern allen Menschen unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit, Rasse, Farbe und Lebenseinstellung mehr Frieden und Wohlstand bringt. Dies gilt speziell für die Krisenregionen Libyen und Syrien, wo unschuldige Menschen ihr Leben verlieren, als auch für die durch die andauernde Dürre in ihrer Existenz bedrohten Menschen in Ostafrika, speziell in Somalia.

In den aufrührenden Tagen des arabischen Frühlings ist uns europäischen Muslimen ganz besonders bewusst, was es bedeutet in einem demokratisch sicheren Land zu leben und diesen sozialen und gesellschaftlichen Frieden genießen zu können. Für das was wir hier ganz alltäglich als gutes Recht selbstverständlich leben dürfen, wird in diesen Tagen in manch muslimischen Ländern hart mit dem Leben erkämpft.

Besondere Freude haben uns daher das tolerante und respektvolle Entgegenkommen mancher Politiker und Personen der Öffentlichkeit bereitet, die uns durch ihre löblichen Aufmerksamkeiten das Gefühl geben, Teil der Gesellschaft zu sein. Hier sind wir Muslime zur Loyalität und Verantwortung aufgerufen, weil man an uns glaubt und mit uns eine Zukunft sieht. Dieses Fest soll auch dazu auffordern, allen Menschen freundschaftlich die Hand zu reichen. In diesem Zusammenhang sollte sich jeder darum bemühen alte Feindschaften zu beenden und neue Freundschaften zu schließen.

Durch die seelische Sensibilisierung des Fastens sind wir aufgerufen, mehr Mitgefühl für die Armen und Bedürftigen zu entwickeln und diese durch Spenden zu unterstützen. Die Spendenaufrufe für die von Hunger betroffenen Menschen in Somalia sollten ernst genommen werden, denn es ist eine moralische und religiöse Verpflichtung für jeden Gläubigen am Ende des Monats Ramadan den Bedürftigen etwas zu spenden.

In diesem Sinne wünsche ich allen muslimischen Glaubensgeschwistern und Bürgern dieses Landes ein friedliches Miteinander und gesegnete Tage.

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