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02.November.2011

Schulung von Frauenbeauftragten und der Dialoglotsen der islamischen Religionsgemeinden in Österreich

 

In Zusammenarbeit mit der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich

 

führt das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheit ab dem 29. Oktober 2011 das Fortbildungsprogramm für Frauenbeauftragte und ab dem 02. November 2011 auch das Fortbildungsprogramm für ehrenamtliche Dialoglotsen für interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit.

 

Die jeweils 25 Frauen aus den verschiedenen Moscheen und Fachvereinigungen in ganz Österreich und ebenso 25 Dialoglotsen sind Personen, die vorerst ehrenamtlich Kontakt, Dialog und Zusammenarbeit mit der österreichischen Gesellschaft und ihren Institutionen wahrnehmen, gestalten und fördern und damit eine Brückenfunktion haben sollen.

 

Die Frauenbeauftragten sollen muslimische Frauen und Familien bei der Integration in Österreich motivieren, stärken und für diese Aufgabe entsprechend qualifiziert und befähigt werden.

 

Partner des Außenministeriums bei dieser Initiative sind außer der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) auch der Österreichische Integrationsfonds des Bundesministeriums für Inneres (ÖIF/BMI) und die Universität Wien. 2011 wird das Projekt zu 50% vom Europäischen Integrationsfonds (EIF) des BMI unterstützt.

 

Innerhalb der Schulungen, die diesen Samstag in Anwesenheit des Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Dr. Fuat Sanac, vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten eröffnet werden und geblockt bis Mitte Dezember 2011 stattfinden, werden Wissen und Kompetenzen  vermittelt, die bei der Beratung, Betreuung und Unterstützung der muslimischen Gemeinden in Österreich zur Integration und Partizipation von Bedeutung sind. Neben Kernmodulen, wie österreichische und europäische Rechtsordnung, Demokratie, Staat und Religion, Religionsfreiheit und Toleranz, werden auch gruppenspezifische Schwerpunkte gesetzt: Frauen im interreligiösen Dialog, Frauenrechte und Geschlechterperspektiven, Gewalt in der Familie und Jugend sowie Kompetenztraining für interkulturelles Verständnis, Kommunikation, Projektentwicklung und vieles mehr.

 

Mit großem Engagement nahmen die Frauen an der Fortbildungsveranstaltung teil. Besonders geschätzt wurde nach eigenen Aussagen die Bandbreite der Informationen und deren Tauglichkeit für die Praxis. Gleichzeitig nahmen die Teilnehmerinnen die Chance auf eine bessere Vernetzung untereinander intensiv wahr. Da die Fortbildung in die Phase einer umfassenden Neustrukturierung der Islamischen Glaubensgemeinschaft fällt, liegt darin eine besonders große Chance auf nachhaltige Wirkung.

 

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