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17.August.2012

Grußbotschaft des Präsident der IGGiÖ anlässlich des Ramadan-Festes

 

Liebe Brüder, liebe Schwestern! In diesen Tagen nähert sich das Ende des gesegneten Monats Ramadan.

 

Mit Geduld haben wir die diesjährigen, langen und heißen Ramadan-Tage gefastet und uns durch zahlreiche Iftar-Einladungen und soziale Veranstaltungen gegenseitig Respekt und Hochachtung entgegengebracht und uns damit bestärkt und aufgemuntert.

Das Fasten im Hochsommer war für den ein oder anderen sicherlich eine große Herausforderung. Möge Allah unser aller Fasten annehmen und uns dafür reichlich belohnen, mit einer tiefer gewordenen Spiritualität, neuen und guten Einsichten und Erfahrungen unseren eigenen Grenzen gegenüber und denen der Anderen. Mögen wir durch das Fasten genügend sensibilisiert sein für das kommende Jahr, um so einen guten Start zu haben für das Gelingen aller Anforderungen des Lebens.

Nun feiern wir am kommenden Sonntag für drei Tage mit großer Freude das Ramadan-Fest, das Eid-al-Fitr. In diesen Festtagen sollen wir unsere engen Familienmitglieder, die fernere Verwandtschaft, Freunde und vor allem Kranke und ältere Menschen nicht vergessen und mit ihnen den Segen dieser Tage teilen. Die Kinder sollen sich auf ihre Geschenke freuen und ihre Identität mit der Gemeinde finden.

Die Festtage sollen uns alle freudig vereinen und ich möchte darauf aufmerksam machen, dass die Nachbarn, die vielleicht nicht unseren Glauben teilen oder keinen Bezug zum Fasten haben, jedoch zu unserer Lebenswelt dazugehören, in dieser Freude mit einbezogen werden sollen. Wir sind verpflichtet unsere Nachbarn, die uns im Monat Ramadan mit Respekt begegnet haben, mit Achtung und Respekt zu begegnen und sie in die Feierlichkeiten freundlichst miteinzubeziehen.

Unsere Umgebung sollte von unserem Wandel und der Reinigung, die wir alljährlich durch das Fasten erfahren, profitieren und mit kleinen, freundlichen Aufmerksamkeiten bedacht werden. So beziehen wir sie mit ein in den seelischen Gewinn dieser Tage und verbreiten positive Resonanzen und Gefühle, die in einer so bunt gemischten Gesellschaft von so großer Wichtigkeit sind. Schon ein Lächeln, ein lieber Gruß, ein kleiner nachbarschaftlicher Plausch kann wie ein Geschenk sein und positiv auf das Miteinander wirken.

Durch die innere Sensibilisierung des Fastens sind wir aufgerufen, mehr Mitgefühl für die Armen und Bedürftigen zu entwickeln und diese durch Spenden zu unterstützen. Wir müssen die Spendenaufrufe für die von Hunger betroffenen Menschen ernst nehmen, denn es ist eine moralische und religiöse Verpflichtung für jeden Gläubigen am Ende des Monats Ramadan den Bedürftigen etwas zu spenden.

In diesem Sinne wünsche ich allen muslimischen Glaubensgeschwistern und Bürgern dieses Landes ein friedliches Miteinander und gesegnete Tage. Allen Anderen, Freunden und Nachbarn eine friedvolle, gesunde und glückliche Zeit.

 

Dr. Fuat Sanac
Präsident der IGGiÖ

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