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01.October.2012

Islamische Glaubensgemeinschaft begrüßt Kurz‘ Vorschlag zum Ethikunterricht

 

Das von Staatssekretär Sebastian Kurz in der „Presse am Sonntag“ präsentierte Positionspapier, das einen alternativen Ethikunterricht für SchülerInnen, die an keinem Religionsunterricht teilnehmen, vorsieht, entspricht der bisherigen Position der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) und wird daher besonders begrüßt.

 

Für die IGGiÖ ist der Religionsunterricht an Österreichs Schulen, gleich welcher Konfession, ein wichtiges Mittel zur Identitätsfindung. Eine starke Identität und das Wissen von seiner eigenen, aber auch von anderen Religionen und Weltanschauungskonzepten, bildet die Grundlage für ein respektvolles Miteinander. Dass Staatssekretär Kurz dem konfessionellen Religionsunterricht eine wichtige Funktion einräumt, unterstreicht den integrativen Charakter des konfessionellen Religionsunterrichts, der von den verschiedenen Glaubensgemeinschaften immer wieder betont wird.

Die Vermittlung von Werten und Vielfalt ist für alle wichtig. Daher sollen alle Schülerinnen und Schüler, die keinen konfessionellen Religionsunterricht besuchen, die Möglichkeit bekommen diese durch den Ethikunterricht vermittelt zu bekommen. Wobei hervorgehoben werden muss, dass ein Ethikunterricht weder als Ersatz für den konfessionellen Religionsunterricht noch zu einer seiner Schwächung führen  darf.

Aus diesem Grund bedarf es eines guten akkordierten Konzeptes ethischen Lernens, welches durch die breite österreichische Gesellschaft unterstützt wird und in der sich die Vielfalt von Weltanschauungskonzepten widerspiegelt.

Rückfragehinweis:
Medienreferent der IGGiÖ
FI Mag. Zekirija Sejdini
Tel.: +43 1 523 364 523
Handy: +43 (0) 699 190 67 333

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