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31.October.2012

Solidarität mit der Minderheit der Rohingya in Myanmar

 

Mit großer Sorge und Trauer verfolgen die Islamische und die Buddhistische Religionsgemeinschaft in Österreich die letzten Nachrichten aus Myanmar.

 

Es ist schwer zu begreifen, dass das Ende der Militärdiktatur in Burma nichts Positives für das jahrzehntelang unterdrückte Volk der muslimischen Minderheit der Rohingya mit sich gebracht hat. Nach UNO-Angaben sind die Rohingya das "am meisten verfolgte Volk der Welt". Nun erleben die Rohingya in diesen Tagen und Monaten einen Höhepunkt ihrer Unterdrückung. Wir drücken unsere Solidarität aus und fordern die Weltgemeinschaft, die EU und die österreichische Regierung auf, sich für die Menschenrechte der Rohingya einzusetzen. Die dramatische Lage muss internationale Reaktionen hervorrufen.

Gerhard Weißgrab, Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft
Dr. Fuat Sanac, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich

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