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11.March.2013

IGGiÖ gedenkt der Opfer des NS-Regimes

 

IGGiÖ-Präsident Dr. Fuat Sanac und Vorsitzender des Schurarats und Mediensprecher der IGGiÖ, Dr. Zekirija Sejdini, nahmen heute, auf Einladung des Bundeskanzlers Werner Faymann zusammen mit zahlreichen Mitgliedern der Bundesregierung an einem Gedenkakt für die Opfer der nationalsozialistischen Politjustiz am Wiener Zentralfriedhof teil.

 

Die bewegende Kranzniederlegung rief die dunkelste Zeit in der Geschichte Österreichs in Erinnerung. Mehr als tausend Todesurteile wurden während des NS-Regimes im Landesgericht Wien mit dem Fallbeil vollstreckt und die Leichen in den Schachtgräbern der "Gruppe 40" am Zentralfriedhof verscharrt. Ebenso wurden Soldaten, die aufgrund von Urteilen der Militärjustiz am Militärschießplatz Kagran exekutiert worden waren, hier vergraben. Damit wurde dieser Teil der "Gruppe 40" zur letzten Ruhestätte für zahlreiche Opfer einer willkürlichen Justiz.

Anlässlich des "Anschlusses" Österreichs an das Dritte Reich am 12. März vor 75 Jahren ist es auch Aufgabe der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich die Erinnerung an diese schreckliche Zeit auch bei den Muslimen Österreichs wach zu halten.

„Solche Verbrechen gegen die die Menschlichkeit dürfen sich niemals wiederholen – weder in Österreich, noch in anderen Ländern. Das ist unsere gemeinsame Verantwortung – ganz gleich welchen Glaubens wir angehören“, betont IGGiÖ-Präsident Sanac.

Dazu Bundeskanzler Faymann anlässlich des Gedenkakts: „Wir brauchen die Rechtsstaatlichkeit ebenso wie ein Klima des Respekts und der Anerkennung für andere Weltanschauungen und Religionen. Die Garantie, dass sich die Geschichte nicht wiederholt, kann nur unsere gemeinsame Gesinnung sein, ein Bündnis gegen Rassismus, Faschismus und Rechtsextremismus.“

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