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13.March.2013

Papst Franziskus I. aus Argentinien - erste Stellungnahme der IGGiÖ

 

''Ein Papst, der nicht aus Europa kommt, ist ein wichtiges Zeichen für die Gläubigen. Ein Mann aus Lateinamerika, der Armut und soziale Probleme kennt und am Menschen orientiert ist, kann ein gutes geistliches Oberhaupt für die Katholiken werden. Ich hoffe, dass er ein Mann des Dialoges, weltoffen und reformorientiert ist'', so IGGiÖ-Präsident Sanac in einer ersten Stellungnahme.

 

Der Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Jorge Mario Bergoglio, war 2005 der als mehr aufgeschlossen geltende Gegenkandidat von Joseph Ratzinger. Als Angehöriger des Jesuitenordens, dem eine lange Tradition im Dialog mit anderen Religionen innewohnt, hofft die IGGiÖ, als offizielle Vertretung der Muslime in Österreich, dass der neue Papst Franziskus I., diese Traditionen fortzusetzen wünscht.

Dass Österreich mit Kardinal Schönborn keinen Papst stellt, bedauert IGGiÖ-Präsident Sanac nur zum Teil: "Es wäre natürlich schön gewesen für Österreich, aber Kardinal Schönborn ist ein wichtiger Dialogpartner für uns Muslime und wir freuen uns, dass er Österreich und uns erhalten bleibt. Es gibt daheim viel zu tun und ich schätze Kardinal Schönborn sehr in unserer gemeinsamen Arbeit."

Interessant für die Muslime in Österreich ist, dass in Buenos Aires die größte Moschee Lateinamerikas errichtet wurde, sie umfasst zudem ein großzügiges islamisches Zentrum. Rund eine halbe Million Muslime leben in Argentinien und das Zusammenleben zwischen Christen, Juden und Muslimen funktioniert problemlos. Die muslimische Minderheit kann in Argentinien bereits auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Einwanderung von Muslimen begann vereinzelt bereits im 19. Jahrhundert.

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