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15.November.2013

Der Staatssekretär Sebastian Kurz lud zum interreligiösen Muharrem-Iftar-Mahl

 

 

 

Anlässlich des Mondmonats Muharrem lud der Staatssekretär für Integration, Sebastian Kurz, die Muslime un Kirchenvertreter zu einem gemeinsamen Iftar-Mahl in das Bundesministerium für Inneres.

 

 

 

Der Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft, Dr. Fuat Sanac, eine Delegation der IGGiÖ, der Bundesvorstand der "Islamischen Alevitischen Glaubensgemeinschaft in Österreich", sowie Vertreter anderer Religionsgemeinschaften kamen der Einladung nach und brachen ihr Fasten in besinnlicher Stimmung.

Muharrem ist der Monat, mit dem die Muslime ihren Mondkalenderbeginnen, welcher nach der islamischen Tradition zu einem der vier heiligen Monate zählt. Das Fasten im Muharrem ist im Gegensatz zu Ramadan keine Pflicht, aber den freiwillig Fastenden werden seine Sünden vergeben und Allahs Wohlgefallen versprochen. Gekocht wird in diesem Monat eine Speise namens Aschura, die ursprünglich an die Speise von Noah in seiner Arche erinnern soll.

Der Prophet Muhammed (s.a.v) sagte: „Das beste Fasten nach dem Fasten im Ramadan, ist das Fasten im Monat Muharrem“.

Insbesondere der 10. Tag des Muharrem, auch "Aschura" genannt, hat in vielerlei Hinsicht eine große Bedeutung für die Muslime: Dieser Tag ist in der Geschichte des Islam geprägt von einer Reihe markanter Ereignisse, wie die grausame Ermordung des Prophetenenkels Hussein (r.a.) und seiner Familie in der Stadt Kerbela/Irak. Der Gräuel an den Prophetenenkel wird unter den Muslimen als "Tag der Trauer" und "Gedenktag" erinnert. Dieser grausame Vorfall forderte in der islamischen Geschichte viele tragische Auseinandersetzungen unter den Muslimen, die teils zu bürgerkriegsähnlichen Situationen in einigen Ländern führten.

Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, aus den Trauern und Leiden der Geschichte die richtigen Lehren zu ziehen und die Bünde zwischen Muslimen zu stärken. Festliche Zusammenkünfte wie das gemeinsame Iftar-Mahl sind stets ein Anlass dafür, eine interreligiöse Annäherung zu schaffen und anderen Religionsgemeinschaften, den Respekt zu zollen der ihnen zusteht.

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