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20.February.2014

Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik muss sofort beendet werden!

 

 

 

Aufruf des Präsidenten der IGGIÖ: Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik muss sofort beendet werden!

Die Sicherheitslage weltweit ist in den letzten Jahren immer besorgniserregender geworden. Unschuldige Zivilisten, unter ihnen Frauen und Kinder, werden verfolgt, gefoltert und auf grausame Art und Weise getötet. Syrien ringt nun nach fast drei Jahren um den lang ersehnten Frieden im Land, Afghanistan, Somalia, Mali, Nigeria, Süd Sudan und uns geographisch am nächsten, die Ukraine - die Bevölkerung all dieser Länder möchte nichts mehr, als ihr Grundrecht auf ein friedliches und würdevolles Menschenleben zugesichert zu bekommen!

 

 

Auf dieser traurigen „Liste“ steht seit einiger Zeit die Zentralafrikanische Republik. Ein Putsch der Saleka-Rebellenbewegung gegen den Präsidenten Bozize im März 2013 führte das Land in ein regelrechtes Chaos. Momentan sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 1 Million Menschen in ihrem eigenen Land auf der Flucht, haben keinen Zugang zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen und leben in ständiger Angst. Wie Amnesty International berichtet, stehen Lynchmorde gegen MuslimInnen an der Tagesordnung und man befürchtet eine gezielte ethnische Säuberung der muslimischen Bevölkerung in der Zentralafrikanischen Republik. Die Situation ist mehr als schrecklich, denn was in diesem von Armut geplagten Land passiert, ist nur mit Gräueltaten zu beschreiben. Unschuldige Männer, Frauen und Kinder werden wahllos gejagt, auf grausamste Art verbrannt und getötet.


Die IGGiÖ ruft alle Verantwortlichen und die internationale Gemeinschaft auf, so rasch wie möglich zu handeln, um einen weiteren Völkermord in der Menschheitsgeschichte zu vermeiden!

Wir alle sind gefordert, friedliche Antworten auf Missstimmungen zwischen Angehörigen unterschiedlicher Religionen zu finden, wozu uns eine jede Religion verpflichtet: Gewalt ist niemals eine Lösung gewesen und wird es nie sein! In dieser Zeit  weltweiter Unruhen dürfen wir nicht nur darüber reden, sondern müssen nach diesen universellen, menschlichen Grundwerten handeln! Wir müssen unsere Wertschätzung, Toleranz und Akzeptanz dem anderen gegenüber noch mehr zeigen und mit guten Taten unterstreichen.

In der Hoffnung, dass die Gräueltaten in der Zentralafrikanischen Republik, in Syrien und anderswo lieber heute als morgen gestoppt werden können,

mit friedlichen Grüßen


Dr. Fuat Sanac
Präsident der IGGiÖ

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