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19.May.2014

Dr. Heinz Fischer als Gast der IGGiÖ an der IRPA

 

 

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer als Gast der IGGiÖ an der IRPA

"Einmal sehen ist besser als hundertmal hören", zitierte Bundespräsident Heinz Fischer ein chinesisches Sprichwort.

Von diesem geleitet, machte sich der Bundespräsident bei einem persönlichen Besuch ein Bild vom privaten Hochschulstudiengang für das Lehramt für islamische Religion an Pflichtschulen (IRPA).

An der IRPA im 23. Wiener Bezirk wird islamisch-theologisches Wissen mit pädagogischem Fachwissen und dem österreichischen Schulrecht gelehrt. Derzeit besuchen ca. 300 Studierende die, 1998 von der IGGIÖ gegründete, IRPA.

Ab dem nächsten Jahr können Studierende auch Mathematik, Englisch und Deutsch studieren, was durch eine Zusammenarbeit mit der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) ermöglicht wird. Islamische ReligionspädagogInnen für höhere Schulen werden an der Universität Wien und der Universität Innsbruck ausgebildet.

Eines der Hauptthemen dieses Besuchs war die Integration der MuslimInnen in Österreich, wobei Dr. Fischer betonte, dass alle Menschen gleich sind, die gleichen Rechte und als Individuen den gleichen Wert haben. Die Verfassung zu respektieren und sich als BürgerIn zum Wohle der gesamten Gesellschaft zu bemühen, sind die wichtigsten Aspekte einer gelungenen Integration. „Das heißt aber nicht, dass man die eigene Identität und Meinung über Bord werfen muss“, betonte der Bundespräsident.

Dr. Fuat Sanac, Präsident der IGGIÖ, bereicherte mit seiner Anwesenheit den ehrenhaften Besuch von Dr. Heinz Fischer. „Sie sind nicht der Herr Bundespräsident – Sie sind unser Bundespräsident“, sagte Dr. Sanac, dessen Aussage großen Applaus erntete. Die traditionell gute Beziehung zwischen dem Bundespräsidenten und der IGGIÖ wurde hierbei betont und Dr. Fischer im wahrsten Sinne des Wortes als Freund bezeichnet.

Dr. Heinz Fischer betonte ebenfalls die Tatsache, dass sich vielleicht auch einige ÖsterreicherInnen ändern sollten, die mit ihren nationalistischen und rassistischen Einstellungen einem gelungenen Zusammenleben im Weg stehen. Seiner Meinung nach, müssen beide Seiten aufeinander zugehen.

Die Direktorin der IRPA, Mag. Amena Shakir, würdigte den Besuch und verwies auf die IRPA als einzigartige Bildungseinrichtung solcher Art in ganz Westeuropa. Des Weiteren verwies sie auf die jüngste Einrichtung von drei Kompetenzzentren, die sich der lebensbezogenen Theologie, modernen Unterrichtsmaterialien und der interreligiösen Forschung widmen.

Zum Abschluss überreichte man dem Bundespräsidenten ein kalligraphisches Kunstwerk. Das Programm endete mit einer musikalischen Einlage der Studierenden und einem Buffet.

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