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12.August.2014

Gewalt im Irak und in Syrien muss sofort beendet werden!

Aufruf der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGIÖ):


Die Sicherheitslage im Nahen Osten ist in den letzten Jahren immer besorgniserregender geworden. Unschuldige Zivilisten, unter ihnen Frauen und Kinder werden verfolgt, gefoltert und auf grausame Art und Weise getötet. Die Städte werden bombardiert und die Zivilisten werden dadurch zerfetzt.

Was derzeit im Irak passiert ist eine Barbarei! Syrien ringt nach fast vier Jahren noch immer um den lang ersehnten Frieden im Land. Afghanistan, Somalia, Mali, Nigeria, Süd Sudan, Gaza und uns geographisch am nächsten, die Ukraine - die Bevölkerung all dieser Länder möchten nichts mehr, als ihr Grundrecht auf ein friedliches und würdevolles Menschenleben zugesichert bekommen!

Momentan sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als vier Million Menschen in ihrem eigenen Land auf der Flucht, haben keinen Zugang zu den Grundbedürfnissen eines Menschen und leben in ständiger Angst. Wie Amnesty International berichtet, stehen Lynchmorde gegen Muslim/innen, wie Christen und Jeziditen an der Tagesordnung und man befürchtet gezielte ethnische und konfessionelle Säuberungen der Bevölkerung in diesen Ländern – die seit hunderten Jahren dort in Frieden und Anerkennung gelebt haben. Die Situation ist mehr als schrecklich, denn was in diesen von rücksichtsloser Machtpolitik geplagten Ländern passiert, ist nur mit Gräueltaten zu beschreiben.

Die IGGiÖ ruft alle Verantwortlichen und die internationale Gemeinschaft auf, so rasch wie möglich zu handeln, um einen weiteren Völkermord in der Menschheitsgeschichte zu vermeiden!

Wir alle sind gefordert, egal welcher Religion wir angehören, friedliche Antworten auf Missstimmungen zwischen Angehörigen unterschiedlicher Religionen zu finden: Gewalt ist niemals eine Lösung gewesen und wird es nie sein!

In dieser Zeit  weltweiter Unruhen dürfen wir nicht nur darüber reden, sondern müssen nach diesen universellen, menschlichen Grundwerten handeln! Wir müssen unsere Wertschätzung, Toleranz und Akzeptanz dem anderen gegenüber noch mehr zeigen und mit guten Taten unterstreichen.

In der Hoffnung, dass die Gräueltaten in diesen Ländern lieber heute als morgen gestoppt werden können,

mit friedlichen Grüßen



Dr. Fuat Sanac
Präsident der IGGiÖ

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