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17.August.2014

Solidarität mit allen Unterdrückten

 

Mit Bedauern und Verwunderung erfahren wir aus einem Medienbericht (APA, 13.8. 14), dass der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Herr Oskar Deutsch mit einer Delegation in Israel war, dort auch Soldaten besuchte und zu den Kriegshandlungen gegen die Palästinenser in Gaza gratulierte, wo hunderte Zivilisten ermordet und zahlreiche Häuser zerstört wurden.

Die Äußerungen des Herrn Deutsch über Palästinenser und die Islamischen Gemeinden ist für uns nicht nachvollziehbar.

Wir als IGGiÖ setzen uns seit Jahren für Frieden ein und halten unsere Mitglieder von jeglicher Gewalt und Aufhetze gegenüber Andersgläubigen fern; diese Haltung vermissen wir leider bei der Israelitischen Kultusgemeinde.

Die Reise und die getätigten Äußerungen in einer Kriegssituation tragen jedoch in keiner Weise zum Frieden bei. Ganz im Gegenteil schaden sie vorwiegend der friedlichen Beziehungen in Österreich.

Unser aller Ziel muss Frieden für die Zukunft sein. Die Bemühungen dahingehend können nicht einseitig sein. Daher erwarten wir von beiden Seiten konkrete Schritte, anstatt die Vergangenheit aufzurechnen.

Ein Appell an unsere Mitglieder: Bitte lassen wir uns durch diverse Äußerungen nicht provozieren und halten wir uns an die Lehre des Islam: Wir setzen uns für den Frieden ein. Krieg bedeutet immer Tod und Elend.

Dr. Fuat Sanac
Präsident der IGGiÖ

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