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10.January.2015

Sonntag, 11. Jänner 16.00 Uhr auf dem Wiener Ballhausplatz: „Gemeinsam gegen den Terror!“

 

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich ruft dazu auf, sich an der Kundgebung „Gemeinsam gegen den Terror“ am Sonntag, 11. Jänner 2015 um 16.00 Uhr am Ballhausplatz in Wien zu beteiligen. Die Bundesregierung und die Vertreter der Religionsgemeinschaften laden dazu ein.

 

In tiefer Betroffenheit nach den entsetzlichen Terroranschlägen in Frankreich wollen wir gemeinsam ein starkes Zeichen setzen: Für den sozialen Zusammenhalt und das friedliche Zusammenleben in unserem demokratischen Rechtsstaat. Für die Freiheit der Meinung, der Rede und der Kunst. Sie ist unabdingbar für die Diskussionskultur einer Gesellschaft.

Die Attentäter haben den Islam nicht nur missbraucht, sondern frontal angegriffen. Sie spekulieren darauf, dass die Islamfeindlichkeit in Europa steigen wird. Polarisierung und Spaltung sollen ihren Allmachtsphantasien frustrierte und ausgegrenzte Leute zutreiben. Als Muslime müssen wir dem entschieden Einhalt gebieten.

Wir gedenken aller Opfer der Anschläge – jedes Menschenleben ist gleichermaßen wertvoll und wir teilen die Trauer der Hinterbliebenen. Namentlich erinnern wir an Ahmed – seine Geschichte kann die schmutzige Propaganda der Extremisten brechen. Ahmed ist der muslimische Polizist, den die Terroristen niederschossen, weil er vor dem Satiremagazin zum Schutz postiert war. Er zeigt, dass Muslime in Europa ein Teil der Gesellschaft sind und als solcher in allen Bereichen positiv wirken – auch im Staatsdienst in der Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. An ihn soll jeder denken, ehe er in die Falle von Pauschalverurteilungen geht.

Die Toten in Frankreich sind Opfer auf europäischem Boden, denen tausende – in der Mehrzahl Muslime - vorausgegangen sind, die wegen der wirren Terrorideologie von IS, Boko Haram oder Al Qaida sterben mussten.

Der Terror der Extremisten richtet sich gegen alle Menschen, die ihre Ideologie nicht teilen – damit auch gegen die Muslime, die den Islam so leben wollen wie es ihnen ihr Prophet vorgelebt hat: Als Religion des Friedens und der Mäßigung und in der Akzeptanz anderer Religionen und Weltanschauungen.

Das dürfen wir nicht vergessen. In der Vielfalt der Religionen und Kulturen teilen wir Werte, die nun die Glaubwürdigkeit unserer Botschaft unterstreichen: „Gemeinsam gegen den Terror!“

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