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03.March.2016

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen den Religionsgemeinschaften

Seit einigen Jahren wurde in Österreich der Prozess der „PädagogInnenbildung Neu“ angestoßen, welcher eine Reform der PädagogInnenbildung, besonders der gemeinsamen akademischen Ausbildung der Lehrer/innen an Hochschulen und Universitäten, zum Ziel hat.

Unter anderem wird angestrebt, dass Lehrer/innen mehr als eine Qualifikation erwerben sollen und auf diese Weise besser in den schulischen Lernbetrieb eingebunden werden können – und dementsprechend dort auch besser wirken können.

Für die IRPA bedeutete es, dass sie mit einer anderen Pädagogischen Hochschule kooperiert, um ihren Studierenden zu ermöglichen, ein umfassendes Lehramtsstudium zu erwerben.

Aus diesen Gründen wird an der KPH ein Institut für die Ausbildung Islamischer Religionslehrerinnen (IRL) eingerichtet, welches in der inhaltlichen Verantwortung der IGGÖ bleibt, da die Lehrenden weiterhin von der IGGÖ bestellt werden.  Gleichzeitig erwerben die muslimischen Studierenden ein Lehramt im Bereich der Primarstufe.

Damit wird ihnen mit dem  Abschluss des akademischen Studiums sowohl die Lehrerlaubnis für Volksschulen wie auch im Fach Religion verliehen, d.h. die IRL haben die Möglichkeit, alle Fächer der Volksschule und ergänzend Religion zu unterrichten.

Darauf aufbauend kann ein Masterstudium im Bereich der Religionspädagogik absolviert werden, welches dazu befähigt, bis zur 8. Schulstufe zu lehren.

Wir freuen uns sehr, unseren Studierenden ein vollakademisches Studium mit diesen erweiterten Möglichkeiten anbieten zu können.

Eine Ausbildung für Religionslehrer/innen unter einem Dach öffnet den Blick für Gemeinsamkeiten und bedeutet eine weitere wichtige Belebung des interreligiösen Dialogs, der in Österreich längst in vielen Bereichen eine interreligiöse Kooperation geworden ist.

Die IRPA bleibt in diesem Rahmen mit ihrer fachlich-theologischen Ausbildung erhalten.

Der Bildungsbereich ist auch wegweisend für die Stärkung eines Klimas von gegenseitigem Respekt in unserer pluralistischen Gesellschaft.

Mit diesem Schritt fördern wir den Zusammenhalt in der Gesellschaft und bieten angehenden Lehrer/innen eine umfassende Qualifikationsperspektive von hohem integrativem Wert, wofür wir auch der Erzdiözese, der KpH – der Uni-Krems und dem BMBF für die Zusammenarbeit und Unterstützung dankbar sind.


Dr. Fuat Sanac
Präsident der IGGiÖ


  


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