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11.July.2016

Brandanschlag auf eine Moschee in Linz – IGGÖ verurteilt den Anschlag und fordert Konzepte gegen Anstieg der Islamfeindlichkeit

Die Zunahme islamfeindlicher Anschläge und Vandalenakte gegen muslimische Einrichtungen in Österreich erschüttert das Sicherheitsgefühl vieler Musliminnen und Muslime und gibt Anlass zu größter Besorgnis. Dass am Mittwoch 06.07.16 eine Moschee in Linz wiederum Ziel eines Brandanschlages wurde, kann leider nicht mehr als Einzelfall in Betracht gezogen werden.

Die Dimension antimuslimischen Ressentiments erfasst immer weitere Teile der Gesellschaft. Zudem zeigen die europaweiten Übergriffe auf Muslime einen allgemeinen Anstieg von Rassismus und Trend zur Ausgrenzung von Minderheiten, der nicht stillschweigend geduldet werden kann. Verantwortliche Entscheidungsträger und Meinungsbildner sind gefordert, sich mit dem gefährlichen Phänomen von Islamfeindlichkeit und Rassismus konstruktiv auseinanderzusetzen und Gegenkonzepte zu entwickeln.

An Tagen wie diesen, wo der gesellschaftliche Zusammenhalt relevanter denn je geworden ist, dürfen wir uns den Frieden nicht nehmen lassen und fordern alle Verantwortlichen auf, solchen Taten nicht zu verharmlosen und nötige Konsequenzen zu ziehen.

Wir danken allen, die bisher schon ihre Stimme gegen die islamfeindlichen Vorfälle erhoben haben.

Ibrahim Olgun
designierter Präsident der IGGÖ

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