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03.May.2017

Tiroler und Vorarlberger Moscheegemeinden teilten uns ihre Anliegen mit

Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft Ibrahim Olgun besucht zahlreiche Moscheen in Tirol und Vorarlberg und informiert sich über die Bedürfnisse der muslimischen Bevölkerung vor Ort und notiert sich deren Erwartungen an die IGGÖ.

Ein Kurzbericht:

Das verlängerte Wochenende war für den Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich Ibrahim Olgun ein willkommener Anlass um die Moscheeeinrichtungen der Kultusgemeinden und Moscheegemeinden in Vorarlberg und Tirol zu besuchen. Er traf die Muslime und holte Informationen über die Bedürfnisse der Menschen vor Ort.

Den Start seiner Visite legte er für Freitag, den 28.04.2017 fest und besuchte gleich im Bundesland Vorarlberg sechs verschiedene Moscheeeinrichtungen, unter anderem in Feldkirch die „Fatih-Moschee der Islamischen Föderation Arlberg“ und die „ATIB-Hohenems-Moschee“, wo er das Freitagsgebet vorbetete. Nachdem er den Neubau der bosniakisch- moslemischen Gemeinde in Rankweil besichtigte, setzte er seine Besuche mit folgenden Moscheen fort: „ATIB-Bludenz“, „Verband Islamischer Kulturzentren in Dornbirn“, „Bosniakisches Kultur und Sportzentrum Izet Nanic“ und „ATF Türkischer Sport und Kulturverein für Vorarlberg in Hard“. Bei all seinen Ansprachen berichtete Präsident Olgun über die Tätigkeitsfelder und Institutionen der IGGÖ, um die Muslime und deren Rolle in Österreich zu informieren.

Ein besonderer Anlass des Besuches in Vorarlberg waren die Einladungen zweier Großveranstaltungen der Kultusgemeinde „ATIB-Vorarlberg“ und „AIF-Arlberg“.

Der Präsident nahm zuerst bei der Veranstaltung "Kutlu-Dogum-Programm" teil - veranstaltet von ATIB - ein jährliches Programm, welches als Erinnerung zum Geburtstag des Propheten Muhammeds (s.a.s) organisiert wird. Bei seiner Begrüßungsrede betonte Olgun vor allem, die Sunnah des Prophet Muhammed (s.a.s) und ein Leben nach diesem Leitbild. Am Abend desselben Tages besuchte er die Kultur- und Buchmesse in der Messehalle Dornbirn, welches dieses Jahr zum zwölften Mal von der Österreichisch-Islamischen Föderation Arlberg veranstaltet wurde. Gemeinsam mit dem Landesrat der Vorarlberger Landesregierung Ing. Erich Schwärzler, dem Vorsitzenden der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs Kemal Ergün, dem Gastgeber und Vorsitzenden der Österreichischen Islamischen Föderation Abdi Tasdögen und weiteren geschätzten Persönlichkeiten eröffnete der Präsident die Messe. Ibrahim Olgun hielt dort genauso eine Begrüßungsrede und unterstrich den Beitrag solcher Großveranstaltungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit folgenden Worten: "Eine Kultur- und Buchmesse, bei der sowohl Muslime als auch Nichtmuslime zusammenkommen und das friedliches Zusammenleben fördern.“

Nach diesem zweitätigen intensiven Besuchsprogramm, fuhr der Präsident seine Besuche in den Moscheeeinrichtungen in Tirol fort. Am Sonntag visitierte er die Moscheen
ATIB-Imst“, „ATIB-Telfs“, „ATF Kulturverein der Türkischen Gemeinschaft Innsbruck“, „Verein für Islamische Angelegenheiten Innsbruck der Kultusgemeinde Multikultureller Moscheeeinrichtungen“, “Ensar-Moschee von der Islamischen Föderation“, „Valide Sultan Moschee der Vereinigung Islamischer Kulturzentren“ und “ATIB-Hall in Tirol“.

Dem Präsidenten war es ein Anliegen ein Gehör für alle Menschen in den Moscheegemeinden zu haben, weshalb er den Problemen der Menschen aufmerksam zuhörte und diese notieren ließ. Genauso informierte er sich darüber, welche Erwartungen die Muslime an die Islamische Glaubensgemeinschaft haben.

Auf der Agenda des Präsidenten standen nicht nur der Besuch der Moscheegemeinden. Indessen wurde auch ein Treffen mit den islamischen ReligionslehrerInnen organisiert, bei dem es zu einem regen Informationsaustausch kam. Bei seiner Ansprache akzentuierte Ibrahim Olgun die Signifikanz und Bedeutung des Islamischen Religionsunterrichts in den Schulen und bemerkte nachdrücklich, dass er Wert darauf lege die Qualität des Islamischen Religionsunterrichts in den Schulen zu verbessern. Zusätzlich erinnerte er die LehrerInnen daran, das Ehrenamt in den Moscheen ernst zu nehmen, um sich bei Bedarf zur Verfügung stellen zu können. Zum Abschluss seiner Zusammenkunft mit den ReligionslehrerInnen betonte er die Bedeutsamkeit von Weiterbildung und die Inanspruchnahme dieser Möglichkeiten.

Die Besuchsreihe in Tirol schloss der Präsident bei einem akademischen Austausch mit dem Univ.-Prof. Mag. Dr. Zekirija Sejdini von der Universität Innsbruck ab.

Die IGGÖ bedankt sich bei allen Vertretern und Imamen der Moscheeeinrichtungen und bei allen islamischen ReligionslehrerInnen in Vorarlberg und Tirol. Ein herzliches Dankeschön gilt besonders Herrn Abdi Tasdögen, dem Vizepräsidenten der IGGÖ; Herrn Osman Güvenc, dem Mitglied des Obersten Rates der IGGÖ; Herrn Abdullah Horoz, dem Vorsitzenden der Kultusgemeinde ATIB-Vorarlberg; Herrn Samir Redzepovic, dem Fachinspektor der Islamischen ReligionslehrerInnen in Tirol und Herrn Professor Zekirija Sejdini von der Universität Innsbruck. Vielen Dank für den netten Empfang und für die herzliche Gastfreundschaft!

  
  
  
  
  
  

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